Der Arbeitskreis setzt sich zum Ziel durch die Unterstützung eines Entwicklungsprojekts
Der Arbeitskreis konstituierte sich mit ca. 15 Teilnehmern, von denen schon einige unterschiedliche Erfahrungen mit Entwicklungsprojekten haben.
Eine Reihe von Grundvoraussetzungen für ein geeignetes Projekt wurden formuliert, um eine einheitliche Beurteilung zu ermöglichen:
Es stellte sich heraus, dass es eine Vielzahl von Projekten gibt, die von uns konkret unterstützt werden könnten. Von den Teilnehmern wurden fünf Projekte aus Lateinamerika, Indien und Afrika vorgestellt, bezüglich der o.g. Grundvoraussetzungen diskutiert und zur Abstimmung gestellt. Der Arbeitskreis entschied sich schließlich für die Unterstützung des „St. Francis Helper Projects“ in Uganda.
Uganda ist ein Binnenland im östlichen Afrika, umgeben von Kenia, Ruanda, Tansania, der DR Kongo und dem Sudan. Es ist eines der ärmsten Länder der Welt, auch wenn sich in den letzten Jahren vieles zum Positiven verändert hat. Mehr Kinder können in die Schule gehen, die Rate der HIV-Infizierten und aidskranken Menschen ist gesunken. Immer noch ist der Alltag vieler Kinder und ihrer Familien geprägt vom täglichen Überlebenskampf. Die Auswirkungen der Gewaltherrschaft Idi Amins in den siebziger Jahren und die anschließende Diktatur von Apollo Milton Obote zeichnen das Land bis heute. Obote wurde 1986 gestürzt und Museveni erlangte die Macht und regiert das Land in einer afrikanischen Demokratie bis heute. Seit jener Zeit (1986) herrscht im Norden Ugandas ein brutaler Bürgerkrieg, in dem von der Weltöffentlichkeit kaum beachtet, bereits mehr als 500.000 Menschen getötet wurden. Die Rebellengruppe die in diesem Krieg kämpft besteht zu 90% aus entführten Kindern und nennt sich Lord’s Resistance Army (LRA). Kinder die der Gewaltherrschaft der Rebellen entkommen können sind schwer traumatisiert und werden von den eigenen Familien, in denen sie als Täter und Opfer gelten, nur schwer wieder aufgenommen.
Das „St. Francis Family Helper Project“ wurde im Jahr 1984 von 3 europäischen kath. Ordensleuten und einer Zivilperson in Mbarara, im Südwesten Ugandas, gegründet. Projektziel war es, die durch Armut und Gewalterfahrungen gebeutelten Familien durch ein Familienberatungsprogramm zu unterstützen. Es handelt sich mittlerweile um eine mittelgroße NGO (Nicht-Regierungsorganisation) mit ca. 26 Mitarbeitern/innen.
Eine Familienhilfe durch Bildung und Förderung psychosozialer Gesundheit sind die Schwerpunkte des Projekts. So wird z.B. die Schulausbildung von Kindern aus armen Familien durch Übernahme des Schulgeldes oder die Finanzierung eines Internataufenthaltes gefördert. Im Laufe der Jahre hat die ausgebildete Psychologin Mary Carmelon Moran ein Beratungs- und Trainingszentrum für Kinder und Familien aufgebaut. Hierfür werden afrikanische Mitarbeiter/innen zu Psychosozialen Beratern/innen geschult, die später Hausbesuche machen, Feriencamps durchführen und mit traumatisierten Kindern in Einzeltherapie oder Familientherapie arbeiten.
Im Einzelnen bietet das Projekt folgende Maßnahmen:
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| Ausbildung der Psychosozialen Berater | St. Francis übernimmt in der Kinder Patenschaftsabteilung das Schulgeld für viele Kinder |
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| Ausbildung in der Nähschule | alltägliches Leben |
In der jetzigen Phase unseres Projekts planen wir zunächst
Wenn Sie an der Arbeit des Eine-Welt-Kreis Interesse haben und aktiv mitarbeiten wollen, sind Sie herzlich willkommen. Sie müssen dazu keine Erfahrung in diesem Bereich haben. Unsere Treffen finden normalerweise jeden ersten Mittwoch im Monat statt.
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Jeden ersten Mittwoch im Monat |
Spenden
Katholische Kirchengemeinde,
Bank: Sparkasse Marburg Biedenkopf
BLZ: 533 500 00
Konto: 1010029178
Carolin Tillmann (Sprecherin)
Telefon 06421/889374
Carolin Tillmann
oder
Pfarrbüro St. Johannes Ev.
Monika Bauer (Pfarrbüro)
Telefon 06421/9139-0
Pfarrbüro